Andere Mütter haben noch schönere Töchter

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Um langsam auf Betriebstemperatur zu kommen, heute mal ein paar leichte Fragen aus Gesellschaft, Sport und Popkultur:

  1. Wer ist aktuell deutscher Bundeskanzler?
  2. Wie heißt der aktuelle Formel 1-Weltmeister?
  3. Wessen Platte ist gerade auf Platz 1 in den deutschen Top50 Album-Charts?

Nun, die Auflösung wird nicht allzu schwer sein. Es handelt sich um ein wohlbekanntes deutsches Trio Infernale:

  1. Bundeskanzlerin ist unsere allseits beliebte Industriefreundin und Aussitzerin im Hosenanzug, Frau Dr. A. Merkel. Die von drüben.
  2. Am schnellsten im Kreis fährt natürlich das südhessische Wunderkind mit der eingeschränkten Mund-Kiefer-Flexibilität, Sebastian Vettel.
  3. Und die Album-Charts werden in einem atemlosen Siegeszug von der absoluten Premium-Blondine und bzgl. Florian Silbereisens sexueller Ausrichtung für  Verwunderung sorgenden Helene Fischer angeführt.

Piece of Cake. So weit, so Günther Jauch. Und jetzt Hände hoch, wer mir alles die dazugehörigen Zweitplatzierten nennen kann…?

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Eben. Der Personenkreis derer, die wissen dass Sigmar Gabriel Vize-Kanzler, Fernando Alonso Vize-Weltmeister und Nazar Vize-Chartmeister ist, wird da schon sehr viel übersichtlicher. Zweitplatzierte teilen gemeinhin das Schicksal der Vergessenheit.

In der Motorwelt sieht es nicht anders aus. Wer kommt nach dem VW Golf, nach der BMW R1200GS, nach Top Gear…?

Italienischer Roller mit Fünf Neun Buchstaben…?

Mein heutiges Fundstück reiht sich nahtlos in diese motorische Ersatzbank ein. Legt man den Zeitmaßstab lang genug, und die Verkaufszahlen global genug an, kann man jedoch nicht wirklich von Vergessenheit sprechen. Der Schatten der ewigen Nr.1 war lediglich etwas zu groß.

Signore e Signori, es geht um die Mobilität von gestern, heute und morgen. Um Ästhetik und Kult. Um Wirtschaftlichhkeit und Ingenieurskunst. Um Krieg und Frieden. Kurz gesagt, es geht mal wieder um die ganz großen Themen der Motorwelt auf wieCarreranurmitO. Ich präsentiere, die Lambretta:

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Jawohl, es ist ein Roller! Dieses geniale, erschwingliche und ressourcenschonende Konzept, das in anderen Teilen der Welt arm und oft auch gar nicht soooo arm mobilisiert und viele Großstädte effektiv vorm absoluten Verkehrskollaps bewahrt.

Interkulturelle Mobilität

Der smarte Business-Man auf dem Weg zur Mega-Fusion, die sehr attraktive ins Büro rasende Sekretärin oder die rüstige Oma, die noch schnell zum Markt fährt? All diese Menschen sieht man in Südeuropa in für deutsche Augen beeindruckender Anzahl auf einem Roller. Nicht selten bis fast 1000cm³ und mit einer Ampelperformance, die auch besonders souverän motorisierte Autos ins Schwitzen bringt. Also die paar vereinzelten, die man z.B. in Italien inmitten der allgegenwärtigen Roller-Riesen-Traube an einer beliebigen Stadt-Ampel mit Glück erspähen kann.

Nicht so bei uns. Denn in Deutschland ist ein Roller in weiten Teilen der Motorwelt nur als eine verschiedenen Sachzwängen geschuldete Notlösung akzeptiert. Zu wenig Geld für ein Auto oder Motorrad, zu jung für einen richtigen Führerschein…denn Roller sind ja sowieso immer nur diese nervigen kleinen Verkehrshindernisse, die maximal 50 fahren…

Oh Boy, ich spreche aus Erfahrung, denn es bringt mein motorisches Umfeld immer wieder zum Kopfschütteln, dass ich trotz Motorradführerschein, einer grenzwertig schnellen Maschine in meiner Garage und meinem fortgeschrittenen Alter regelmäßig und mit juveniler Freude eine alte Vespa bewege. Getoppt nur noch vom ungläubigen Augenaufriss, wenn darauf hingewiesen, dass man für die alte Knatterliese tatsächlich einen Motorradführerschein benötigt. Ja, für einen ROLLER!!!

Genesis des Nerds

Bevor ihr euch mit Grausen abwendet („Nach all diesen Billo-Autos jetzt auch noch lahme alte Gay-Roller…der spinnt, dieser Herr wieCarreranurmitO“):

Bedenkt, ohne Roller gäbe es diesen kleinen Nerd-Blog, der sich in letzter Zeit kurioserweise steigender Beliebtheit erfreut, wohl nicht. Denn klassische Stinke-2Takt-Roller sind die Genesis meiner Leidenschaft für Benzinverbrennung. Dafür gingen seit meinem 16. Lebensjahr bis heute erhebliche Anstrengungen und Ressourcen drauf, die mit Sicherheit anders besser angelegt gewesen wären (eine schöne Altersvorsorge, eine Zahnzusatzversicherung, eine richtige Ausbildung). Ohne Vespa-PötPöt also kein Blog-SchreibSchreib.

Zurück zum Thema. Wie schon erwähnt, ist mein Fundstück keine Vespa, sondern eine Lambretta. Die Lince 125 ist eine der späteren und, da sind sich die Fans einig, auch eine der weniger schönen Lambrettas. Was bemerkenswert ist, denn Ästhetik spielte in der Geschichte der Lambretta in jedem Detail eine große Rolle.

Kleine Italiener – Große Pläne

Im Ursprung dafür verantwortlich ist, wie so oft in der italienischen Automotive-Industrie, ein kleiner eleganter Mann kurz nach dem 2. Weltkrieg. Der Stahl-Industrielle Ferdinando Innocenti kam in eben jener globalen Großtragödie durch Rüstungsproduktion zu beträchtlichem Wohlstand. Wie auch ein gewisser Herr Piaggio erkannte Innocenti im Nachkriegsitalien eine steigende Nachfrage nach einem günstigen und zuverlässigen Transportmittel für die Massen.

Die Inspiration für Innocentis Vorstellung dieses Transportmittels brachten die US-Amerikaner. Irgendwann schwappt es ja immer von dort hier rüber. Als sie 1944 Italien von der Nazibesetzung befreiten, brachten sie auch kleine, motorradähnliche Gefährte mit, welche die GIs nach einem Fallschirmabwurf mobil halten sollten, die sogenannten Cushman-…ja…ähhh..Fahrzeuge:

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Was aus heutiger Sicht eher wie ein fahrendes Kühlregal anmutet, sollte die Blaupause für die erste Lambretta (vom mailändischen Fluß „Lambro“) sein. Und wie auch bei ihrer Kollegin Vespa, war es ein Flugingenieur, der für die Entwicklung zuständig war. Nach einigen Prototypen erblickte dann das Model A 1948 das Licht der Welt:

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Eine nicht ganz unkomplizierte und doch etwas gehetzte Geburt, bedenkt man, dass die Vespa V98 schon zwei Jahre in großen Stückzahlen vom Band lief. Kettenantrieb, Rohrrahmen, kaum Verkleidung: Die Lambretta war ein radikaler Gegenentwurf zur lasziv-rundlichen, sehr geschlossenen Vespa, und konstruktiv  erheblich näher an einem Motorrad.

Globaler Siegeszug – Auf 10 Zoll

Was in der Folgezeit passierte war nicht weniger als die Massen-Rollerfizierung der Italiener durch die Vespa und die immer kurz dahinter in Rufweite befindliche Lambretta. Im Jahr 1960 haben Piaggio und Innocenti bereits mehr als 436.000 Fahrzeuge produziert und den Roller damit zu Italiens Exportgut numero uno gemacht. Es gab werksgesponsorte Rollerclubs, internationale Roller-Rallys, Roller-Weltumrundungen und zahlreiche Lizenzbauten (von NSU in Deutschland, von API in Indien oder von Siambretta in Argentinien) rund um unseren Globus.

Im Wettrennen der beiden Hersteller sprach vieles für die Lambretta. Innocenti war ein Meister des viralen Marketings und der systematischen Salamitaktik bei Neuvorstellungen, die auch heute immer wieder gerne von Auto- und Motorradherstellern angewandt wird. Immer dann, wenn mal wieder ganz zufällig irgendwelche schemenhaften, aber deutlich als Model XY erkennbaren Super-Geheimfotos irgendwo im Netz auftauchen. Kurz vor der offiziellen Präsentation natürlich. Technisch gesehen lagen die verschiedenen Lambretta-Modelle auch nicht selten vor der Vespa (1951: erster Roller mit 6Volt-Elektrik, 1961: erstes Serien-Zweirad mit Scheibenbremse 1967: erster ital. Roller mit Getrenntschmierung, 1969: erster Roller mit E-Starter,…). Vor allem den mit der 1955 phänomenal schnellen 100km/h-Vespa GS150 entfachten Wettbewerb um den schnellsten Serien-Roller der Welt, gewinnt Innocenti regelmäßig.

Stilfragen

Zum Beispiel mit der 1966 vorgestellten Lambretta 200X Special, oder etwas griffiger 200SX. 200 stark zweitaktende cm³ und fast 12 sehr ambitionierte PS knatterten diese auf fast 110km/h:

the scooterist (10)

Wär dies ein Filmbeitrag, würde ich jetzt dramatisch angespannte aber trotzdem anmutig sanfte Orchestermusik mit einer beträchtlichen Menge Streichern spielen, während die Kamera sich mit kräftigem Weichzeichner langsam um die stehende Lambretta dreht. Denn das ist meiner bescheidenen Meinung nach – Achtung, es folgt  ein rarer wieCarreranurmitO-Superlativ – der schönste Roller, der jemals gebaut wurde.

Während die von mir ebenfalls vergötterte Vespa in ihrer Designsprache über alle Modellreihen hinweg die kräftig und ausladend geformte Kurve inszeniert,  verbindet die Lambretta einen Mix aus Stromlinienförmigkeit und dynamischer Kante. Was meiner Meinung nach erheblich sportlicher wirkt. Ich beneide Fahrzeugdesigner übrigens nicht, die sich ständig auf so eine Weise ausdrücken müssen…

Diese hochprofessionell beschriebene Designsprache wurde 1961 mit der  Lambretta LI der 3. Serie etabliert und im Wesentlichen bis zum letzten Modell, der DL-Reihe von 1969 fortgeführt.

Es kann nur eine(n) geben

Letztes Modell? Schon 1969? Jawohl, richtig gelesen. Innocenti verlor das Wettrennen mit Piaggio und wurde 1971 stillgelegt. Gründe lassen sich sowohl im eigenen Haus, als auch in den wirtschaftlichen Umständen der späten 1960er-Jahre finden. Das immer bezahlbarere Auto entwickelte sich in dieser Zeit  zu einer immer stärkeren Konkurrenz zum Roller. Gleichzeitig wuchs das Interesse an kleineren Rollern unter 125cm³, welche in Italien und einigen anderen Ländern schon ab 14 und ohne Führerschein bewegt werden durften (Notiz, mal wieder: Ich lebe im falschen Land). Während Piaggio diese Nachfrage höchst erfolgreich mit der Etablierung einer Smallframe-Vespa bediente, scheiterten alle Versuche Innocentis, in dieser Klasse Fuß zu fassen. Ganz wilde Mutmaßung von mir: Vielleicht hatte es mit dem Design der entsprechenden Lui-Reihe zu tun…

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Recycling Wiederauferstehung

Der Lambretta war jedoch ein zweites Leben vergönnt, dafür ist unser Fundstück der beste Beweis. Es handelt sich um eine Lince 125, die vom spanischen Hersteller Serveta in Lizenz gebaut wurde. Sie basiert im Wesentlichen auf der DL-Reihe besitzt jedoch einige Anbauteile aus GFK statt Blech, sehr viel schwarzen Kunststoff, eine elektronische Zündung und noch einige kleine, aber vernachlässigbare Modifikationen. Das kam bei den Lambretta-Fans, die sich bis heute v.a. im MOD-Wunderland UK befinden, so gut an, dass jene Teile schnellstmöglich gegen die originalen Lambretta-Teile getauscht wurden.

Als wäre eine Lambretta an sich, vor allem in meinem bevorzugten  Fundstück-Jagdrevier an der Leine, nicht schon selten genug, gibt es auch in diesem Fall, ganz in der wieCarreranurmitO-Tradition, eine extra Schippe Exklusivitäts-Ammo: Ich lehne mich jetzt mal ganz weit aus dem Pseudo-Experten-Fenster, aber meine knallharte Recherche legt den Schluß sehr nah, dass es sich bei dem Fundstück sogar um eine nochmals seltenere Variante der Lince 125 handelt, die auf den Zusatz Orbar hört. Erkennbar an einem runden Tacho, Zündschloß in der Lenksäule und anderem Hardcore-Nerd-Shit. Falls das nicht stimmt und ich demnächst im Kommentar-Shitstorm ersaufe:  Es war schön mit euch, meine Vespa kriegt niemand und ich vermache alle meine 392 Euro (Ist das nicht zufällig der aktuelle Hartz4-Satz? Gott muss sich manchmal echt schlapplachen, da oben…) der Stiftung für gescheiterte Akademiker mit Benzin-Neurosen.

Mir gefällt das Design eigentlich ganz gut, da mich sportlich schwarzer Kunststoff im Zweifel mehr anspricht als pompös glänzendes Chrom. Wie es auch bei meiner alten Vespa T5 war, die ich mal im Studium für erstaunlich wenig Ge…ok, ok. Das ganze hier soll ja dann doch noch eine Diplomarbeit im Umfang unterbieten.

So, wo waren wir? Ja, die Serveta Lince 125. Schönes Ding, wenn auch viele der modifizierten Teile (beispielsweise die Schalter an den Lenkerenden oder das Ampel-Tacho-Konstrukt) etwas provisorisch schnell rangedengelt wirken. Die  elegante Integration ins Gesamtdesign, wie bei den italienischen Lambrettas, besticht hier durch Abstinenz. Naja, immerhin wurde die Lambretta, wenn auch nicht immer Stil-TÜV-konform, von den Lizenzbauern weiterentwickelt. Die Scooter India Ltd (SIL) kaufte sogar nach dem Ende des Stammhauses die gesamte Fertigung auf und  produzierte die Lambretta DL-Reihe bis zum Ende der 1990er.

Sellout – auf italienisch. Glaub‘ ich.

Und dann? Ja, was dann mit der Marke Lambretta passierte ist ein chaotisches hin und her feinsten italienischen Ausmaßes. Alles was ich mit einigermaßen vertretbarer Sicherheit sagen kann, ist, dass die Markenrechte heute beim Lambretta Consortium liegen, das zur italienischen  Lambretta S.R.L gehört. Und weil ganz viele hippe Großstadtmenschen sich heutzutage gerne mit cool wirkenden Retromarken schmücken, gibt es unter dem Label Lambretta heute lauter Lifestyle-Devotionalien wie Klamotten, Uhren, Helme und – klar, was wird einem Meilenstein der Rollergeschichte schon gerechter? – Parfüm. Das übrigens noch nicht mal nach Zweitakt-Gemisch riecht. Stattdessen hat man aber schön eine VESPA auf der Verpackung. Vom Lambretta-Parfüm. Kein Witz. Irgendwie scheint Profit dann doch wichtiger als Markenerbe…

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Ach so, es gibt auch eine neue Lambretta. Die ist aber ziemlich lahm und langweilig. Und wird anscheinend in großem Stil unlizensiert über dubioseste Kanäle und mit beträchtlicher krimineller Energie vertrieben. Was das Lambretta Consortium wiederum doch motiviert, das Markenerbe zu schützen. Und zwar mit Anwälten.

Einstiegshürden

Normalerweise gehe ich an dieser Stelle eines Artikels gerne darauf ein, wie unterschätzt und dementsprechend günstig das beschriebene Fahrzeug zu erwerben ist, gefolgt von einer klaren Kaufempfehlung. Nunja, man kann an Traditionen auch nicht ewig festhalten…

Anschaffung, Ersatzteilpreise und -verfügbarkeit, Wartungsaufwand: Die erlebte Realität dieser Themenbereiche kann einen schon als Fahrer klassischer Vespas an den Rand seiner nervlichen und finanziellen Belastbarkeit bringen. Und darüber hinaus. Ein Grund, warum so viele der, ich nenne es mal Hipster-Scooterists, in den Gentrifizierungs-Stadtteilen unserer Republik dann doch sehr schnell wieder das Handtuch werfen…sie wollten doch nur einen von diesen schönen alten Rollern!

Bei einer Lambretta ist es dann wie bei Terminator 2: Alles noch eine gehörige Nummer krasser. Das Preisniveau wird langsam aber sicher galaktisch. Von den sage und schreibe 30 Lambrettas (bei einer weltweiten Produktion von wohlgemerkt ca. 4 MILLIONEN Stück), die aktuell bei mobile.de gelistet sind, kostet die erste „echte“ ab 125cm³ 3.500 Euro. Die letzte 9.500. Und wer sich in einschlägigen Nerdforen herumtreibt, so wie der sehr attraktive Autor (heisse Selfies gibt’s unter FlotterMotorNerd82 auf Instatwitterbook), wird teilweise mit Zahlen konfrontiert, die an Kleinwagen-Neupreise erinnern. Und zwar ganz ohne das Zutun der Hipster-Scooterists, denn die haben alle nicht den passenden Führerschein. Und kennen eine Lambretta zu 98% nicht.

In geringfügig kleineren Dimensionen bestanden diese Probleme auch schon, als Herr WieCarreranurmitO voller Zuversicht seine kleine aber feine Benzin-Karriere startete. Schon damals war eine Lambretta nur was für die ganz harten Scooterists, die entweder besonders tiefe Taschen oder besonders großzügige Dispo-Konditionen hatten. Es ist wohl wie im Fussball:

Erstaunlich, wie teuer die  Ersatzbank ist.

Mehr?

Wo soll ich bloß anfangen? Vielleicht bei der offiziellen Lambretta-Präsenz im Internet? Also ich glaube zumindest, dass sie das ist. Die schiere Menge an Infos zu Geschichte, Modellen, Unternehmen und dem berüchtigten Parfüm legt diesen Schluß zumindest sehr nahe.

Sehr viele Infos findet man dort auch zu einem Thema, an dem man bei der Lambretta kaum vorbeikommt. SPEED! Schon vom Werk aus, waren die Bestrebungen, Lambrettas schneller zu machen, beeindruckend. Resultat sind diverse Geschwindigkeitsrekorde und ein Haufen interessanter Prototypen. Der Lambretta Club Deutschland hat da in seinem Bereich Tuning eine etwas kompaktere Übersicht.

Private Lambretta-Tuner haben schon in den 90er Jahren regelmäßig über 30PS aus den kleinen Motoren gezaubert, als eine Vespa mit 20PS schon als Besonderheit galt. Eine herausragende Rolle spielte und spielen hierbei Andreas Wrobel und sein Unternehmen Worb5 Scooterparts. Hier eine kleine Tuning-Historie.

Da verifiziert er gerade übrigens die FÜNFZIG-Hinterrad-PS seiner Spezi-Lambretta:

Wie sich sowas in der Realität auswirkt? Ich sage Dragstrip, Ferrari F40 und viel Verwunderung…

Zu den Europa-Verweigerern von der Insel kann man geteilte Meinungen haben, aber Fakt ist, dass kaum jemand die Lambretta-Fahne noch so hoch hält, wie sie es tun. Hier eine ordentliche Prise UK-Nerd-Scooterism:

Und wer jetzt noch tiefer in die Lambretta-Soße eintauchen will, muss zum German Scooter Forum. Das ist das wichtigste Forum für klassische Roller…IN THE WORLD. Kein Witz.

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