Warum ich keinen Eimer Eiswasser über meinen Kopf schütte…

 

one-lovely-blog-award

 

Ich darf heute nicht ganz ohne Stolz verkünden, dass mein Vollgas-Nerd-Blog von einer liebenswerten jungen Dame für den „One Lovely Blog Award“ nominiert wurde. Es handelt sich um Hanna, die auch einen liebenswerten jungen Blog betreibt, doch dazu später mehr. Arigato, Hanna!

Wurde man nominiert, muss man 4 Dinge tun:

  1. Dem Nominator danken
  2. Diese Regeln erklären und das Logo des Awards darstellen
  3. Sieben Fakten über sich auflisten
  4. Fünf oder mehr andere Blogger für den Award nominieren.

Richtig laser finde ich dabei, dass man sich keinen Eimer Benzin Wasser über den Kopf schütten muss. Die liebe Hanna hatte etwas Bedenken, dass dieser Award ein bisschen zu mädchenmäßig für meinen nach Schweiss, Benzin und Testosteron stinkenden Blog und meinen vor Männlichkeit zerberstenden Charakter sein könnte. Was Hanna noch nicht weiß, ist, dass ich trotz meines megamaskulinen Hobbys ein super emanzipierter Frauenflachlegerversteher bin, der absolut souverän über rückständigen Kategorien wie Geschlecht, Rolle und Frauenautos steht und von sich selber gendermäßig korrekt nur von „das Autorix“ spricht.

Als Beweis hier sieben Fakten über das Autorix, die zeigen, wie progressiv es mit klassischen Gender-Rollen umgeht:

  1. Es hat einen totalen Mädchen-Studiengang (80%+) studiert. Da gab es auch viele Professorix.
  2. Es kocht die beste Pasta diesseits der Leine.
  3. Es würde sich freuen, wenn seine zukünftige Frau eine tolle Karriere macht, während es selbst den ganzen Tag Blog-Artikel schreibt, den gemeinsamen Fuhrpark instandhält und für die kleinen Mini-Autorixata die besagte Pasta kocht.
  4. Es weiß, wie Mr. Big von Carrie Bradshaw wirklich heißt.
  5. Es hat schon mal einen Salsa-Tanzkurs gemacht.
  6. Es weiß, wer wann wieso eine Wassermelone getragen hat.
  7. Es hat ein Motorrad mit UNTER 200PS.

Dies alles hilft mir ungemein, vorurteilsfrei und rollenneutral mit möglichst vielen weiblichen Mitmenschen zu schla… umzugehen.

Genug zu meinen narzistischen Komplexen Charaktereigenschaften. Ich nominiere (leider nur 3):

  1. Hanna von The Hybrid Mind. Ein liebevoller Blog zu Reisen, Mädchensachen und in-deep-Einsichten zum mannigfaltig interessanten Japan. Mit schönen Bildern. Und einem Nissan 300ZX. Vielen Dank für die Nominierung!
  2. Den Autor von Dully Pepper 24H, einem Blog bestehend aus verstörend chaotischer Usability und so verrückten Prisma-Bildern, die ich einerseits aus meiner Kindheit in diesen komischen Fernrohrdingern zum Drehen und andererseits aus zu langem Aufenthalt in der Nähe des laufenden Auspuffs meiner Vespa kenne.
  3. Den 152-jährigen Hans-Jürgen, der auf seinem Blog kurioseste und fast schon kafkaeske artsy-fartsy-Gedichte veröffentlicht.

 

Ja Hanna, jeder braucht ein pinkes Herz auf seinem Blog!

 

 

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3 Gedanken zu “Warum ich keinen Eimer Eiswasser über meinen Kopf schütte…

  1. Lieber Herr Autorix, zu diesem grandiosen Blogeintrag aufzuwachen versüßt mir wahrlich den Tag! 1. Klingt nach Kommunikationswissenschaft o.ä. Ich merke schon, der hohe Frauenanteil hat sicher zur Fähigkeit des vorurteilsfreien und rollenneutralen Umgangs mit weibl. Mitmenschen beigetragen, durch Studien am lebenden… Objekt. 4. Wie heißt der, und muss man das wissen? Fühle mich ungebildet. Mein Exfreund hat mich immer nur dazu gebracht Grey’s Anatomy und Desperate Housewives mit ihm zu schauen, von SATC wurde ich verschont. 6. WER? WANN? WIESO?!

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